Presse

Rezension des Konzerts vom 22.09.2012 in den Westfälischen Nachrichten (Vigore-Abschnitt hier fett geschrieben):

 

Bis der Putz von der Decke rieselt

 

Nottuln - Am Samstag erlebte das Jugendzentrum am Niederstockumer Weg eines seiner besten Konzerte seit Langem. Vier Bands rockten das Haus und sorgten für riesigen Publikumsandrang.

 

Von Benedikt Falz

 

„One more song, one more sooong“, gröhlt das Publikum, und seine Bitte bleibt nicht unerhört: Obwohl „Theodicy“ aus Appelhülsen ihr Repertoire schon ausgeschöpft und den für ihren Auftritt eingeplanten Zeitrahmen schon gesprengt haben, spielen sie noch eine zweite Zugabe und lassen sich so lange feiern, bis der Putz von der Decke rieselt.

Keine Frage, nicht nur für die Musiker wird dieser Samstagabend noch länger in guter Erinnerung bleiben, denn die Stimmung beim Rockkonzert im Jugendtreff war so gut wie schon seit Langem nicht mehr.

Das lag nicht zuletzt an der Zuschauerzahl, die sich im Vergleich zum letzten Mal vervielfacht hatte. „Wir hatten 135 zahlende Gäste, alles in allem werden wohl circa 160 Leute hier sein“, beschrieb Tanja George, pädagogische Leiterin des Treffpunktes, die Entwicklung der zuvor gesunkenen Gästezahl: „Das ist wieder so wie früher!“

Bevor „Theodicy“ spielten, heizten „Wifebeater“ den Musikfans richtig ein. Die Dülmener konnten mit ihrem Thrash-Metal, einer besonders schnellen und anspruchsvollen Variante des Death Metal, ihre Fans schnell für sich gewinnen. Auch die ulkigen Verkleidungen der Musiker trugen dazu bei, dass die Zuhörer schnell in die richtige Stimmung für den Abend kamen.

Noch voller wurde es dann aber bei „Theodicy“, bei deren nächstem Konzert im Jugendtreff wohl angebaut werden muss, so viele wollten beim Auftritt dabei sein. Besonders das technisch astreine Gitarrenspiel und die außergewöhnliche Stimme von Sängerin Laura Schönherr machten den Auftritt sehens- und hörenswert.

Wieder leerer wurde es bei „Shot to Nothing“ aus Marl – auch wenn die Musiker ebenfalls eine saubere Performance lieferten. Die Punkrock-Grunge-Band hatte eigentlich für das letzte Konzert zugesagt, musste aber kurzfristig absagen und holte ihren Auftritt am Samstag nach. Mit schnellen Rhythmen und eingängigen Texten machten sie den drei Metal-Bands des Abends ordentlich Konkurrenz.

Wem das alles noch nicht zu laut, zu schnell und zu intensiv war, der kam dann beim Auftritt von „Vigore“ voll auf seine Kosten: Die drei Musiker machen den wohl kompromisslosesten Thrash Metal in Nottuln und zeigten den Fans die Grenzen dessen auf, was man aus Gitarre, Bass und Schlagzeug herausholen kann.

 

Alles in allem konnte man ein hochkarätiges Rockkonzert erleben, das hoffentlich nicht das letzte bleiben wird und auch in Zukunft wieder so viele Musikbegeisterte zusammenbringt.

 

(Artikel-Quelle: Westfälische Nachrichten vom 23.09.2012)

Heavy Metal

Do., 23.08.2012


Laut, lauter, Vigore

 

 

Black is beautiful: Nick Eulert, Kai Krusius und Jan Honermann von Vigore vor ihrem Proberaum. Foto: Benedikt Falz

 

Von Benedikt Falz

 

Nottuln. Die klassische Musik steht hoch im Kurs in Nottuln, doch auch die Jugendbands setzen immer wieder Highlights in Sachen Musik. In unserer Serie „jung & laut“ stellen wir in loser Reihenfolge einige der Nottulner Bands vor, die hier regelmäßig auf der Bühne stehen. Heute Vigore aus Darup und Appelhülsen:

 

„Jung und laut“, das trifft auf Vigore wohl mit am besten zu. Vor allem laut geht es bei dem Trio zu. „Wir haben den Lautstärkerekord im Treffpunkt aufgestellt“, sagen die Bandmitglieder der Nottulner Thrash-Metal-Band nicht ohne Stolz. Und wer einmal bei einer Probe dabei war, der weiß auch, warum. Ihr Stil ist schnell, laut und aggressiv.

Das trifft aber wirklich nur auf ihre Musik zu, denn die drei Jungs aus Darup und Appelhülsen sind ansonsten keinesfalls unsympathische Zeitgenossen.

Vigore besteht aus Bassist Jan Honermann, Gitarrist und Sänger Kai Krusius und Schlagzeuger Nick Eulert. Als Vorbilder haben sich die Jungmusiker die älteren Vertreter des Thrash-Metals zum Vorbild genommen, besonders die Bands Testament, Sepultura und Kreator, aber auch Metallica habe Einfluss auf ihre Musik, sagt Kai. Die Songs bestehen aus schnellen, verzerrten Riffs, druckvollen Basslinien und dynamischem Schlagzeugspiel. Dazu kommt die einzigartige, tiefe Stimme von Kai, die sie von anderen Bands abhebt.

Dass die Drei jedes ihrer Instrumente einwandfrei beherrschen, müssen sie niemandem mehr beweisen. Einige Auftritte im Nottulner Jugendtreff und in der Fabrik in Coesfeld haben sie schon hinter sich, in der letzten Zeit jedoch war das Aufnehmen an der Reihe.

Die Zeit im Studio hat sich gelohnt: Ihr Demo-Album „Dawn Of A Siege“ wird bald erhältlich sein und für die Fans der härteren Gangart mit Sicherheit ein Ohrenschmaus. Eine ganze Reihe neuer Songs wird darauf zu hören sein, mit denen von nun an auch live wieder ordentlich gerockt werden soll. In diesem Jahr wird das Trio mit Sicherheit noch ein paarmal in der Umgebung zu sehen sein.  

Immer mit dabei: die schwarzen Outfits und die wehenden Mähnen. „Nein, das sind keine Perücken“, versichern Kai und Jan zwischen zwei Liedern. Und dann wird‘s wieder laut.

 

(Quelle: Westfälische Nachrichten vom 23.08.2012)

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